Uganda - SYSCF

Das Soroti Youth Skills Centre (SYSCF) bietet jungen Menschen in Uganda eine Perspektive durch handwerkliche Berufsausbildungen und sinnstiftende Arbeit. Ziel ist es, benachteiligte Jugendliche zu befähigen, mit praktischen Fähigkeiten ein eigenständiges Leben zu führen. Mit grossem Engagement und partnerschaftlicher Unterstützung aus der Schweiz wächst das Zentrum kontinuierlich – baulich, personell und konzeptionell. Neben der Ausbildung stehen auch Produktion, Landwirtschaft und nachhaltige Projekte im Fokus.

Zahlen & Fakten

Einwohner 46 Millionen
Hauptstadt Kampala
Fläche 241'000 km2
Lebenserwartung 63 Jahre
Säuglingssterblichkeit 31 Todesfälle pro 1'000 Geburten
Alphabetisierung 76%
Religionen

82% Christen, 13% Moslems, 5% Sonstige

Armutsrate 42% der Bevölkerung leben unter der Armutsschwelle von $2.15 pro Tag

Entstehung und Vision

Das Projekt entstand aus der Überzeugung, dass Ausbildung der Schlüssel zur Zukunft ist. Aus persönlichen Begegnungen und langjährigem Engagement entwickelte sich eine Initiative, die benachteiligten Jugendlichen neue Chancen eröffnet. Heute bietet das Zentrum nicht nur fachliche Qualifikationen, sondern auch Wertevermittlung, soziale Begleitung und eine hoffnungsvolle Lebensperspektive. Ziel ist es, junge Erwachsene zur Selbstständigkeit zu befähigen – sei es durch eine Anstellung oder durch den Aufbau eines eigenen kleinen Unternehmens.

Berufsausbildung

Die Lehrlingsausbildung bildet das Herzstück von SYSCF. Aktuell werden Schreiner und Schlosser in einem dreijährigen Programm ausgebildet. Die Ausbildung ist praxisnah und orientiert sich an den staatlichen Prüfungsstandards. Zusätzlich werden die Lernenden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleitet. Besonders erfreulich: Immer mehr Absolventen bestehen die Prüfungen mit sehr guten Resultaten – ein sichtbarer Beleg für die Qualität des Programms.

Startups

Nach erfolgreichem Lehrabschluss unterstützt SYSCF die Absolventen beim Aufbau eigener Werkstätten. In kleinen Teams gründen sie mit Startunterstützung eigene Betriebe. Dieses Programm wurde in den letzten Jahren gezielt aufgebaut und stellt sicher, dass die gelernten Fähigkeiten direkt in die wirtschaftliche Unabhängigkeit führen.

Möbelproduktion und Metallarbeiten

Die Schreinerei von SYSCF produziert Möbel für Schulen, Hotels und private Kunden – darunter Tische, Betten, Wandtafeln und Schränke. Diese Aufträge ermöglichen eine Teilfinanzierung des Zentrums und bieten den Lehrlingen reale Projekterfahrung. Auch die Schlosserei arbeitet projektbezogen, z. B. mit Aufträgen aus dem lokalen Hotelgewerbe oder für den eigenen Betrieb (Wasserturm, Zäune, etc.).

Nachhaltigkeit

SYSCF setzt auf langfristige, umweltfreundliche Lösungen. Eine neue Solaranlage (30 kW) deckt heute den Strombedarf fast vollständig. Mit dem Bau eines Mehrzweckgebäudes wurden Raumkapazitäten für Schulungen, Gemeinschaftsessen und die neue Schneiderei geschaffen. Auch in der Wasserversorgung strebt das Zentrum Unabhängigkeit an – mit Regenwassertanks und effizienten Pumpanlagen.

Landwirtschaft

Ein weiteres Standbein ist die Landwirtschaft. Auf dem eigenen Gelände werden Gemüse, Mais, Bohnen und Erdnüsse angebaut – für den Eigenbedarf des Zentrums und zur Schulung im Bereich nachhaltiger Landbau. In trockenen Zeiten ermöglicht ein neues Bewässerungssystem den Anbau. Die Arbeit trägt zur Versorgungssicherheit bei und bietet zusätzliche Lernfelder für die Jugendlichen.

Jüngerschaft

Gottes Wort hat die Kraft, Leben zu verändern – persönlich und im Blick auf die Gesellschaft. Lernende lernen die Bibel kennen und zu entdecken, wie sich christliche Werte im Alltag und im Berufsleben praktisch umsetzen lassen. Persönlichkeitsbildung und Berufsbildung gehen dabei Hand in Hand. So wachsen junge Menschen zu verantwortungsbewussten Erwachsenen heran, die ihr Umfeld positiv prägen.

Team und Perspektiven

Das Leitungsteam vor Ort wird zunehmend lokaler und professioneller. Die Führung sowie engagierte Bereichsleiterinnen und -leiter garantieren Kontinuität und Weiterentwicklung. Gleichzeitig ist SYSCF offen für den Einsatz europäischer Fachpersonen – sei es für technische Schulungen oder temporäre Unterstützung. Die Vision bleibt: jungen Menschen Hoffnung und Zukunft durch Bildung und Arbeit zu ermöglichen.

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Aktuelles aus der Inter-Mission in Uganda

Uganda - 10 Jahre Hoffnung

26.02.2026

Im März feiern wir unser zehnjähriges Bestehen – ein bewegender Meilenstein für eine Organisation, die mit einer einfachen Vision begann: benachteiligten Kindern Hoffnung, Liebe und Orientierung zu schenken.

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Uganda - Neue Projektunterstützung

18.12.2025

Was mit einer kleinen Blechhütte und einer Handvoll Lehrlinge begann, ist heute ein lebendiges Ausbildungszentrum in Uganda. Ab 2025 wird das Projekt in die Inter-Mission integriert.

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Uganda - Eine Pflegefamilie mit Herz

28.11.2025

In unserem Dorf lebt eine Familie, die sich in besonderer Weise für Kinder und Jugendliche in Not einsetzt. Im Haus von Lydia und Patric wohnen insgesamt 25 Personen.

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Besuch aus Uganda

15.10.2025

Im September 2025 wurde ich von unseren Partnern Inter-Mission Deutschland und Schweiz nach Europa eingeladen. Für die Schweiz war es mein erster Besuch, während ich Deutschland bereits zweimal bereiste.

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Uganda - Sommerabenteuer für die NELIA-Kinder

17.09.2025

Diese Sommerferien waren besonders: Zwei Schweizerinnen organisierten in Tongolo ein spannendes zweiwöchiges Programm für 52 NEILA-Kinder. Mit Spielen, Musik und Ausflügen sammelten die Kinder viele wertvolle Erfahrungen.

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Eine Gesellschaft ohne Väter

29.08.2025

In Uganda übernehmen viele Väter keine Verantwortung für ihre Familien. Armut, Arbeitslosigkeit und fehlende Bildung sind häufige Ursachen. Männer ziehen oft in die Städte, um Arbeit zu suchen, und lassen ihre Familien zurück.

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Uganda - Siita Nest

24.06.2025

Seit Anfang 2025 unterstützen wir die ugandische Organisation Siita Nest Mother’s Love Home, Uganda. Sie engagiert sich seit über 20 Jahren für Waisenkinder und benachteiligte Jugendliche.

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Uganda - Ein Stück Freude bauen

14.04.2025

Zu viert machten wir uns im Januar auf den Weg nach Uganda, um NELIA einen Spielplatz zu bauen – mit Muskelkraft, Improvisationstalent und viel Herzblut.

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Eröffnungsfest in Uganda

15.12.2024

In der ersten Septemberwoche hatte ich die Freude, bei der Eröffnungsfeier der neugebauten Kinderhäuser von NELIA in Uganda dabei zu sein.

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Familienbesuch in Tongolo

24.06.2024

NELIA unterstützt seit seiner Gründung vor acht Jahren Familien im Dorf mit Lebensmitteln, bietet Arbeitsplätze und ermöglicht Kindern den Schulunterricht.

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NELIA-Anlass 15. Juni 2024

28.03.2024

Am Samstag 15. Juni 2024 wird Andrea Tischhauser, Gründerin und Leiterin des Hilfswerks NELIA, in Teufen AR über das Projekt in Uganda berichten und Einblick in ihren Alltag geben.

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Uganda - Gertrude

12.03.2024

Vor etwas mehr als einem Jahr lernten wir Gertrude kennen. Auf einem Spaziergang durchs Dorf kam sie auf mich zu und bat mich eindringlich um Hilfe für den kranken James.

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Uganda - Weg aus der Armut

04.12.2023

Esina, eine alte Frau, sprach mich nach dem Gottesdienst an. Sie erzählte mir von ihrer familiären Not, einer kranken Tochter und von ihrer Überforderung. John und ich besuchten Esina und fanden eine Schar von Kindern in armseligen Verhältnissen vor.

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Eine Vision nimmt Gestalt an

11.09.2023

Beim Kinderhilfswerk NELIA in Uganda verändert sich viel. Nach einem längeren Planungsprozess konnten die Bauarbeiten für die Kinderhäuser im Sommer starten.

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Kinderhaus für NELIA

09.06.2023

Wir werden unsere Anlage um zwei weitere Kinderhäuser erweitern, um zusätzlichen Wohnraum für Kinder zu schaffen, die bisher kein Zuhause hatten oder nur ein sehr mangelhaftes.

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Ein Tag in Magamaga (NELIA)

27.03.2023

Was haben zwei Schweizer, ein Deutscher und eine Amerikanerin in Uganda gemeinsam? Genau, sie alle hatten die Möglichkeit nach Magamaga zu reisen, um dort das sehr eindrückliche «Waisenhaus» von Joy zu besuchen.

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Tiere als Weihnachtsgeschenk

16.12.2022

Als Weihnachtsgeschenk hat das Hilfswerk NELIA 21 Tiere an bedürftige Familien in Tongolo verschenkt. Die Dankbarkeit der Beschenkten ist riesig!

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NELIA Fischfarm

14.12.2022

Im Fischerdorf Tongolo mangelt es an stabilen Arbeitsplätzen, da der Viktoriasee fast komplett ausgefischt ist. Ein zentrales Anliegen von NELIA liegt in der Schaffung von Arbeitsplätzen.

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Uganda - Magamaga

01.12.2022

Die ugandische Kleinstadt Magamaga liegt rund eine Autostunde vom NELIA-Gelände in Tongolo entfernt. Joy, eine alleinerziehende Mutter von zwei erwachsenen Kindern hat es sehr auf dem Herzen Waisenkindern zu helfen.

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5 Jahre NELIA

06.07.2022

Am 17. Juni 2022 gab es ein grosses Fest beim Hilfswerk NELIA in Tongolo - An einem Mitarbeiterfest wurde fröhlich gefeiert!

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Peter - der Schreiner

09.06.2022

Das ist Peter, ein arbeitswilliger und freudiger Schreiner aus unserem Dorf Tongolo. Ich kenne ihn und seine gute Handarbeit seit ein paar Jahren.

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Alltag in Uganda

23.05.2022

Andrea Tischhauser nimmt uns mit in ihren vielseitigen und anspruchsvollen NELIA-Alltag im kleinen Dorf Tongolo in Uganda.

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Catherine und Adam

09.03.2022

Heute berichte ich euch von Catherine und Adam. Der 39-jährige Boda-Boda-Fahrer (Motorradtaxi) wohnt seit zwölf Jahren mit seiner Frau und seinen drei Kindern in unserem Dorf Tongolo.

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Informationsanlass NELIA

12.01.2022

Am Samstag 8. Januar ermöglichte NELIA-Gründerin und Leiterin Andrea Tischhauser einen eindrücklichen Einblick in Ihre Arbeit in Uganda.

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NELIA - Projektreise nach Uganda

28.10.2021

Mit vielen Eindrücken kehrte Christian Tobler Ende September von seiner Uganda-Projektreise in die Schweiz zurück.

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NELIA Uganda – Familienpatenschaften

29.09.2021

Als Kinderhilfswerk unterstützt NELIA Familien in Tongolo und sucht Menschen, die durch eine Patenschaft einer Familie in Uganda helfen.

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NELIA – ein neues Projekt in Uganda

29.07.2021

Vor fünf Jahren wurde in Tongolo am Nordufer des Victoriasees das kleine Hilfswerk NELIA gegründet. Als Inter-Mission haben wir entschieden, das Projekt NELIA unter unser Dach zu nehmen.

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